Kurzbiografie: Der Österreichische Künstler Gerald Kakl

Geb : 1966.Abgeschlossene Grafische Ausbildung,arbeitete in verschiedenen Druckereien,seit 1989 selbständig – Kaufmann-Event-Manager- Buchcoverillustrator.Spielen von mehrere Musikinstrumente( Autodidakt).Schreibt und komponiert Aufführungsmusik.)

Soziales Argament-Mitbegründer Künstler helfen Künstlern,Der Initiative Gemeinsam geht es besser und dem Künstlerfreundschaftskreis Art Novem.(1989 - heute ).


Kakl ist in der Kärntner Kunstszene aktiv, wobei er vor allem als kreativer Kopf, Organisator und Initiator von Kunstprojekten in Erscheinung tritt.Vorallem liegt sei Fokos im Soziale Engagement (Herzblut).

Bekannt geworden durch seine Arbeiten auf Faserplatten in den 1990er Jahren (Öl.Aqryl) Ausstellungen International.

Materialbesonderheit: Die Verwendung einer Faserplatte (statt Leinwand) deutet auf eine sehr robuste und schwere Arbeitsweise hin, die typisch für Kakls haptischen Stil ist. Technisch gesehen ist Leinwand oft wertvoller, doch bei Kakl ist die Platte ein charakteristisches Stilmittel.

Er ist ein zeitgenössischer Künstler, der häufig mit Texten, Philosophie und der menschlichen Wahrnehmung arbeitet.Er ist für seine innovative Maltechnik bekannt, die er als „blind sehend – sehend blind“ bezeichnet.

Die Technik „blind sehend – sehend blind“

Bei diesem künstlerischen Prozess arbeitet Kakl oft unter Bedingungen, die das bewusste Sehen einschränken oder komplett Blind, um eine tiefere Ebene der Wahrnehmung zu erreichen.

Das Ziel: Ziel ist es, die Trennung zwischen dem Sehenden (dem Bewusstsein) und dem Gesehenen (dem Objekt) aufzuheben. Die Werke entstehen aus einer inneren Schau heraus, die über die bloße Abbildung der äußeren Realität hinausgeht.

Konzept: Kakls Ansatz zielt darauf ab, die Barrieren zwischen der visuellen und der taktilen Wahrnehmung aufzuheben. Durch das „blinde Malen“ entstehen Werke, die nicht nur für das Auge bestimmt sind, sondern durch ihre Reliefstruktur eine eigene räumliche Präsenz entwickeln.

Das Ergebnis: Dieses Bild zeichnen sich oft durch eine dichte, vielschichtige Struktur und eine hohe Dynamik aus. Sie wirken oft wie organische Gewebe oder kosmische Nebel, in denen sich Farben und Formen auf komplexe Weise durchdringen.

Diese Herangehensweise ist eng mit Kakls philosophischer Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und dem Begriff der „inneren Sicht“ verbunden. Seine Werke fordern den Betrachter dazu auf, ebenfalls die Ebene des rein oberflächlichen Erkennens zu verlassen und sich auf eine intuitivere Form des Sehens einzulassen.


Die Paradoxie der Wahrnehmung wird thematisiert. Es stellt die Frage, was wir wirklich sehen und was wir – trotz Sehkraft – übersehen.

Sein Schaffen umfasst unter anderem die Malerei, wobei die Werke Merkmale des abstrakten Expressionismus oder des Informel aufweisen, bei denen die Geste im Vordergrund steht.

Besonderheit: Die "Erhöhungen" (oder Reliefs) in seinen Werken ermöglichen es auch blinden Menschen, seine Kunstwerke durch Tasten wahrzunehmen und zu "erkennen".

Es sind abstrakte farbenfrohe Kunstwerke, die aus vielen kleinen, überlappenden Mustern und Farben bestehen. sie stellen klare, figurative Darstellungen im künstlerischen Sinne dar,die durch ihre dynamische, fast schon chaotische Struktur bestechen. Es zeichnet sich durch dicke Farbaufträge (Impasto) und ein Zusammenspiel aus dunklen (Schwarz, tiefes Blau) und hellen (Weiß) Tönen mit punktuellen Farbakzenten in Rot, Gelb und Grün aus.


Die Kompositionen sind dynamisch und energiegeladen.