Bedeutung : wert, gelebt zu werden; wert, dass jemand darin lebt.
eine lebenswerte Zukunft; das Leben ist lebenswert.
Man fragt sich manchmal, wie es mit unserer Umwelt in Zukunft weitergehen soll , vielleicht doch noch die Kehrtwende hinbekommen können, zu einem nachhaltigen und Umweltbewußten Leben?
Wie denken die Menschen über Klima-, Umwelt- und Naturschutz? Oder Menschen in Ihren Umfeld.Wovon hängt es ab, ob dies ihr Handeln beeinflusst? Und was motiviert Menschen, die sich engagieren?
In welcher Gesellschaft möchten Sie leben?
Jeder einzelne Mensch kann mit seinem Handeln dazu beitragen.

Der Beitrag eines jeden Einzelnen von uns ist wichtig. Auch viele kleine gute Taten können Großes bewirken. Um sich für das Thema Umwelt & biologische Vielfalt zu sensibilisieren, kann es hilfreich sein, bestimmte Lebensbereiche kritisch zu hinterfragen.
Was braucht es konkret? Wir sind davon überzeugt, dass es gerade in diesen politisch und gesellschaftlich fordernden Zeiten wichtig ist, Menschen zusammenzubringen, die unsere Gesellschaft positiv gestalten und verändern wollen.
Zu den Empfehlungen gehört unter anderem, daran anzuknüpfen, was der Zielgruppe wichtig ist; über die reale Welt zu sprechen statt über abstrakte Themen sowie die Botschaften in Form von Geschichten (Storys) zu erzählen, in denen Menschen im Mittelpunkt stehen. Wenn zudem Lösungen aufgezeigt werden, hilft dies, Zustimmung zu fördern.
Das sogenannte Storytelling wird seit einigen Jahren im Bereich des Marketings viel diskutiert. Dahinter steht, dass Geschichten zum einen eine große Faszination ausüben und dass sich zum anderen mithilfe von Geschichten komplexe Themen auf das Wesentliche verdichten lassen. Menschen neigen dazu, sich mit den Protagonisten guter Geschichten zu identifizieren. Zudem enthalten gute Geschichten in der Regel einen Konflikt, der für Spannung sorgt und sich dadurch einprägt.( Die Künstlerische Tätigkeit )
Viele Akteure der Umweltpolitik stehen vor der Herausforderung, dass ihre Themen komplex sind. Zudem besteht das Risiko, dass klima- oder umweltverträglicheres Verhalten teilweise mit Verzicht in Verbindung gebracht werden – zum Beispiel der Verzicht auf Flugreisen oder bestimmte Lebensmittel.
Unser Lebensstil hinterlässt Spuren auf der Welt. Wie intensiv diese sind, fällt individuell sehr unterschiedlich aus.
Häufig ist einem selbst nicht bewusst, was im alltäglichen Leben auf Kosten der Erde geschieht. Als Maß hat sich in diesem Zusammenhang der Begriff des ökologischen Fußabdrucks etabliert: Dieser zeigt an, wie viel Fläche auf der Erde erforderlich ist, um verbrauchte Ressourcen nachwachsen zu lassen bzw. Abfälle abzubauen.Der ökologische Fußabdruck bezieht sich u.a. auf die Lebensbereiche
Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum.
Leider ist es in erster Linie der Mensch selbst, der die biologische Vielfalt durch sein Handeln gefährdet. Negativen Einfluss zeigen u.a. die Verschmutzung von Luft, Gewässern und Böden, auch Licht- und Lärmverschmutzung zählen dazu. Die übermäßige Nutzung von Ressourcen wie Flächen, Meeren, Wäldern, Energie, der Flächenverlust durch Bebauungen, die Emission von Treibhausgasen u.v.m. tragen auch wesentlich zur Gefährdung bei. Zu den (Wirtschafts-)Bereichen, die auf die biologische Vielfalt Einfluss nehmen, zählen u.a. Siedlungs- und Verkehrsbau, Land-, Forst- und Energiewirtschaft sowie Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Verkehr, Industrie sowie Fischerei und Bergbau.
Menschen sind vor allem dann bereit ihr Verhalten zu ändern, wenn sie dafür auf wenig verzichten müssen und die Veränderung möglichst wenig zusätzlichen zeitlichen, organisatorischen und finanziellen Aufwand für sie bedeutet.
Doch Kosten-Nutzen-Motive und Gewohnheiten sind nicht immer ausreichend, um die Kluft zwischen Bewusstsein und Verhalten zu erklären. Darüber hinaus spielt die Psychologie in mehrfacher Hinsicht eine Rolle.
Die hohen Zustimmungswerte zu Fragen des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes werden in der Realität jedoch nicht immer gelebt.
Zwar sind viele Menschen bereit, sich persönlich für soziale oder ökologische Ziele zu engagieren. Jedoch tut dies bislang nur eine Minderheit. Die Formen des Engagements sind durchaus unterschiedlich: Während sich einige Menschen in ihrem privaten Umfeld für soziale und ökologische Werte einsetzen oder ihren Alltag daran ausrichten, ist nur etwa jeder Achte in einer Organisation engagiert, zum Beispiel in einem Verein.
Zu den weiteren psychologischen Faktoren gehört, ob die Menschen das Gefühl haben, durch ihr Handeln etwas ändern zu können. Die Psychologie hat dafür den Begriff Selbstwirksamkeitserwartung geprägt. Auch die Wahrnehmung sozialer Normen und der Wirkung des gemeinsamen Handelns spielen eine Rolle: Wie verhalten sich die anderen? Können wir als Gruppe oder Gesellschaft gemeinsam etwas erreichen?
Zusammenfassend heißt das, dass umweltfreundliches und nachhaltiges Verhalten besonders gut gelebt werden kann, wenn es mit den Alltagsabläufen und Lebenswirklichkeiten der Menschen im Einklang steht.
Aufgabe der Politik und Wirtschaft ist es, Rahmenbedingungen zu entwickeln, die dies möglich machen.

In welcher Gesellschaft möchte
man leben ?
Wir leben in einer Gesellschaft, die Geld und Konsum als oberste Priorität sieht. Das Bewusstsein, dass materielle Dinge uns, ohne die Fähigkeit lieben zu können, nicht glücklich machen, ist wenig bis gar nicht vorhanden.
Leben in einer Gesellschaft, die geprägt ist von einem Grundgefühl des Miteinanders verschiedener Kulturen mit unterschiedlichen Ansichten vom Leben aber getragen durch gegenseitiges Verständnis und Respekt.
In einer Gesellschaft leben, die individuelle Bedürfnisse berücksichtigt und in der alle Menschen in Gerechtigkeit leben können. Jeder soll seinen Platz in dieser Gesellschaft finden, in der er sich frei entfalten kann: ehrlich, offen, wertschätzend und doch kritisch.
Umwelt ;
Mit dem Wort Umwelt meint man zunächst die Umgebung, also alles was um einen herum ist. Umwelt ist aber mehr als das. Alle Lebewesen sind von ihrer Umwelt abhängig und umgekehrt. Die Umwelt verändert die Lebewesen und die Lebewesen verändern ihre Umwelt. Umwelt und Lebewesen haben viel miteinander zu tun. Heute meint man deshalb mit dem Wort Umwelt oft die gesamte Natur.
Was kann man im Alltag tun?
Es gibt eine große Bandbreite von Möglichkeiten, dem eigenen Umweltbewusstsein entsprechend aktiv zu werden.
Keinen Müll in den Wald werfen, Strom sparen – es sind nicht die großen Gesten, die zählen. Sondern das, was wir täglich tun und entscheiden. Wirklich einschränken muss sich dabei keiner. Schließlich sparen wir Geld, wenn wir weniger Strom verbrauchen und nicht so viel heizen müssen. Wir werden fit, wenn wir mehr Fahrrad fahren. Und wir brechen uns keinen Zacken aus der Krone, wenn wir auf Recyclingpapier schreiben.Vielleicht muss man sich manchmal klarmachen, dass wir alle Verantwortung haben und dass es nicht immer die großen Konzerne sind, die umdenken müssen. Es kommt auf jeden Einzelnen an jedem Tag an.
Zahlreiche Naturschutz- und Umweltschutzvereine werden durch die Aktivitäten von Freiwilligen getragen,
Darüber hinaus engagieren sich immer mehr Jugendliche eher in zeitlich begrenzten Projekten oder Initiativen. Viele beteiligen sich zudem an Kampagnen wie Unterschriftensammlungen oder OnlinePetitionen.
Wer sich für die Umwelt engagieren möchte, sollte sich bei der Suche nach dem richtigen Rahmen ganz konkrete Fragen an die eigenen Erwartungen stellen: Welche Aspekte des Umweltschutzes sind mir persönlich wichtig? Wie viel Zeit kann ich und möchte ich investieren? Möchte ich an einem kleinen Projekt arbeiten und viel Eigeninitiative haben? Welche Fähigkeiten bringe ich mit? Was möchte ich lernen?
Umweltschutz ist wichtig. Alle sollen sich darum bemühen, dass die Umwelt sauber und lebenswert bleibt. Geht es der Umwelt gut, dann geht es auch den Menschen und Tieren gut.
Nachhaltiges Denken: Jedes Köpfchen ist gefragt:
Heute spricht man auch oft von „Nachhaltigkeit“. Das bedeutet, dass man alles so tun sollte, dass es ewig so weitergehen könnte. In der Natur ist das so.
Wir sollten so leben, dass auch die Menschen in der Zukunft eine gesunde Umwelt und ein gutes Leben haben können. Dies ist die Idee von der so genannten „Nachhaltigkeit“.
In den genannten Bereichen ist es wichtig, Ressourcen nachhaltig zu nutzen, um der biologischen Vielfalt keinen Schaden zuzufügen. Unter „nachhaltig“ versteht man eine Nutzung der Natur, durch die es zu keinem permanenten Verlust an biologischer Vielfalt kommt. Sie soll gleichzeitig den Bedürfnissen der heutigen Generation entsprechen, jedoch die Möglichkeiten künftiger Generationen nicht einschränken .
Das Klima weltweit verändert sich. Dieser Klimawandel (Änderung des Klimas) wird auch durch den Menschen verursacht.
